Gymnich Info 3, 17.5.07
Dieses Jahr konnte ich das 1. Mal an Christi Himmelfahrt am sogenannten Gymnicher Ritt teilnehmen. Mehr zur Stadt Gymnich hier. Pastor Pikos hatte mir die 8.00 Uhr Messe übertragen, Pfarrer Ansgar Bausenhart hatte die 9.00 Uhr Messe und den eucharistischen Segen um 12.15 Uhr am Ritt-Altar übernommen.
Als wir beide dort früh ankamen standen alles Kirmesbuden schon in den Straßen. Die Stände bei der Kirche wurden gerade aufgebaut. Sr. Adele und Sr. Resia bauten ihren Stand vom Gründersekretariat auf, Schwestern von Maria Rast ihren Stand für die Kampagne der pilgernden Gottesmutter – wie jedes Jahr. Das Wetter war trüb. Es fieselte ziemlich stark. Im Pfarrheim gab es Gelegenheit, sich mit einem Frühstück zu stärken. Eine ältere Frau dort sorgte für alles. Sie war schon um 4.30 Uhr aufgestanden.
Die hl. Messe durfte nur 35 Minuten dauern, weil anschließend das übliche Protokoll dran war: Übergabe der Kreuzreliquie durch den Präsidenten der Kunibertus-Bruderschaft an Herrn Pastor Pikos. Die Reliquie war vorher im Schloß feierlich übergeben worden. Die St.Sebastianus-Bruderschaft hatte von dort die Schloß-Standarte abgeholt. Kurz nach 9.00 Uhr setzte sich die Gruppe der Fußpilger – dieses Jahr etwa 400 Teinehmer – in Bewegung, gleich zu Beginn mit dem Glaubensbekenntnis und den anschließenden Rosenkränzen, im Ganzen 10 an der Zahl. Eine Truppe Brudermeister – Gebets-Bruderschaft – sorgte mit ihren Stäben dafür, dass in der ganzen Kolonne immer gleichzeitig gebetet werden konnte. Die Gruppe wurde bis zum Ortsausgang von eine Abordnung der Schützenbruderschaften und den Kommunionkindern begleitet. Dann ging es über die Landstraße und anschließend über Feldwege – z.T. nicht asphaltiert und damit richtig matschig – in einem weiten Bogen um den Ort – etwa 13 km, 3 _ Stunden lang. Ich hatte mich auf Einladung hin dieser Fußpilger-Gruppe angeschlossen. Ich wollte ja alles einmal live miterleben. Das Beten tat gut auf dem langen Weg. Nicht alle beteten immer mit. Anhand der einzelnen Rosenkranzgesätze kam ich immer wieder in die Besinnung. Es gab ganz eigene Gesätze wie z.B. „Maria, ohne Erbsünde empfangen, bitte für uns. – auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi. Oder: „Maria, Mutter der Barmherzigkeit, bitte für uns. – die wir unsere Zuflucht zu dir nehmen.“
Kurs vor dem Dorf hatte uns die Gruppe mit den etwa 200 Pferden, die denselben Weg geritten waren, eingeholt – ein prächtiger Anblick: die geschmückten Pferde, die Reiter in Schützenuniform mit den Standarten, die das Jahr über in der Kirche aufgestellt sind, unter ihnen dieses Mal der Pastor hoch zu Ross segnend mit der Kreuzreliquie. Am Ortseingang wurden beide Gruppen von einer Gruppe aus dem Ort mit dem Allerheiligsten abgeholt und zum Rittaltar begleitet. Dort versammelt sich alles – auch viele Zuschauer. Der Platz und die umliegenden Straßen waren gefüllt. Es wurde ein spezielles Lied gesungen, das ein früherer Pfarrer vom Ort gemacht hat. Der Kreisdechant machte eine für mein Empfinden sehr schöne und anregende Betrachtung über das Kreuz Christi – auch angeregt durch das ökumenische Kreuz, das z.Zt. durch die Orte des Bistums Köln wandert in Hinblick auf den Evangelischen Kirchentag in ein paar Wochen. Dann gab es den eucharistischen Segen und zum Abschluss Großer Gott, wir loben Dich. Danach begann das Kirmes-Treiben in den Straßen, das mit großer Beteiligung bis zum Abend ging.
Das Ganze hatte einen klaren religiösen Charakter und ist sicher ein gewisser jährlicher pastoraler Höhepunkt dort. Die Honorationen – Bürgermeister, kath. Und evgl. Pfarrer aus der Umgebung, die Ritter vom hl.Grab u.a. waren dann anschließend vom Pastor ins Pfarrheim zum Mittagessen eingeladen.
Immer wieder stieß ich auf Echos in Hinblick auf Pater Karl Bausenhart. Leute erwähnten seine Gesprächsbereitschaft, die Zeit, die er sich nahm. Ich selber ernte jetzt die Sympathie, die P. Bausenhart erwerben konnte. Ich erlebe vielfältige Offenheit und Herzlichkeit. „Die Verbindung zwischen Schönstatt und Gymnich soll weitergehen!“, hatte Pastor Pikos am Schluss der Vorabendmesse vom vergangenen Samstag gesagt. Jetzt frug er, ob wir von Schönstatt aus im nächsten Jahr für 10.00 Uhr eine Jugendmesse an diesem Tag übernehmen könnten. Ich konnte P. Lothar Herter dafür gewinnen, der sich den Termin in seinen Kalender eingetragen hat. Wenn er nächstes Jahr den Schoenstatt-Summer weiterführen kann, käme ihm ein solches Projekt sehr gelegen, um sich mit Volontären dort zu engagieren.
Sr. Adele vom Gründersekretariat regt an, dass wir an diesem Tag das Geburtshaus offen halten. Dafür bräuchten wir dann Helfer und Helferinnen, die dort Wachedienst übernehmen. Auch würde sie gerne ihren Stand direkt beim Geburtshaus auf dem Kunibertus-Platz einrichten, wenn das möglich ist von der Stadt her. Also, sich schon mal bereithalten!
Soweit mein Bericht für dieses Mal! Pater Nöthen
Dienstag, 29. Mai 2007
Montag, 28. Mai 2007
www.paterkentenich.de
Verehrte Besucher!
Wenn Sie mehr über das Leben und Wirken Pater Kentenichs erfahren wollen, dann klicken sie hier oder geben in Ihrem Browser die Adresse http://www.paterkentenich.de ein. Vielen Dank für Ihr Interesse.
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Samstag, 26. Mai 2007
aus: www.schoenstatt.de

Mai-Andacht der Pfarrei St. Kunibert/Gymnich im Geburtshaus Pater Kentenich. Lesen Sie den ganzen Bericht, indem Sie hier klicken. Innerhalb der Website von schoenstatt.de klicken Sie bitte "News" und Sie finden den vollen Artikel zu diesem Ereignis. Fotografiert hat Petra Stegemann.
Dienstag, 15. Mai 2007
Gymnich-Info (2)
Vallendar, 15. Mai 2007
Pastor J. Pikos hatte zur Feier seines 50ten Geburtstages eingeladen. Freitag Abend um 18.00 Uhr war die feierliche hl.Messe. Pfarrer Ansgar Bausenhart war auch eigens nach Süddeutschland gekommen. Ich hatte mich vor der hl.Messe schon beim PGR-Vorsitzenden auf die Gratulantenliste setzen lassen.
Wegen dem unsicheren Wetter fand dann die große Gratulation im Anschluss an die hl.Messe in der Kirche statt. Sie dauerte statt vom Pastor einkalkulierten 10 Minuten mehr als 1 Stunde. Kindergarten, Messdiener, Frauengemeinschaft, evgl. Pfarrerin, der Bürgermeister von Erftstadt, der zuständige Dechant u.a. gratulierten in Wort und in Darbietungen. Sie alle hoben seine offene herzliche, menschenzugewandte Art hervor und bedankten sich dafür. In meiner Gratulation erwähnte ich auch P. Karl Bausenhart und gratulierte ihm auch im Namen von P. Kentenich, von dem er sich ja von Jugend an verfolgt erlebt, wie er mal gesagt hatte. Ich erwähnte auch, dass er eine besondere Verantwortung für P.K.s Verehrung hätte. P. A. Strada hatte erwähnt, dass beim Heiligsprechungsverfahren gut darauf geachtet würde, wie jemand in seiner Heimat verehrt würde. Das kam bei ihm und auch bei einigen in der Gemeinde an, wie ich aus Echos nachher mitbekam. Ich schenkte ihm das Buch ‚Der Gott des Lebens’ Hrsg. P. Herbert King. Im Anschluss war das großes Zusammensein im Pfarrzentrum, wo ich die ein und andere neue Bekanntschaft machen konnte.
Am Samstag hatte Pastor Pikos mir die Vorabendmesse angetragen. Ich brachte bei der Begrüßung zum Ausdruck, dass ich schon innerlich berührt sei, in Gymnich zu sein, wo dieser weltweit bekannte und geschätzte geistliche Vater seinen irdischen Ursprung hät-te. Am Ende der Messe bedankte sich Pastor Pikos und meinte, er hoffe, dass das Zusammenwirken zwischen Gymnich und Schönstatt sich weiterentwickeln würde.
Am Sonntag-Abend war dann die von Pastor Pikos angesetzte Pfarr-Mai-Andacht im Garten vom Geburtshaus. Dazu der beigefügte eigene Bericht.
In den beiden Tagen machte ich den ein und anderen Besuch. U.a. war ich bei Ehepaar Schlömer. Die Oma von Frau Schlömer, eine geb. Kranz, ist eine Cousine von P.Kentenich. Dann war ich kurz bei den Großeltern des Vorsitzenden des Fördervereins, dem Ehepaar Lichtschläger, die in der Hauptstr. wohnen – beide über 90 Jahre alt. Sie berichteten von einer Romfahrt 1973, die von Schönstatt ausgeschrieben worden war, und an der sie mit 2 anderen Ehepaaren teilgenommen hätten. Sie hätten damals die Bronzeplakette dabei gehabt, die jetzt am Geburtshaus angebracht sei. Diese sei dann in der Audienzhalle von Papst Paul VI. gesegnet worden. Am Schluss dieser Wallfahrt, die mit 2 Bussen stattfand, seien in Assisi die beiden Bus-Heiligtümer verlost worden. Frau Lichtschläger, die gerade an dem betreffenden Tag Namenstag hatte, gewann das Bild ihres Busses. Das zeigte mir dann das Ehepaar. Es steht in der Diele der 1. Etage auf einer altehrwürdigen Truhe. Daneben steht ein Bild von P. Kentenich.
Soweit für heute!
P. Nöthen
Mai-Andacht der Pfarrei St. Kunibert/Gymnich
im Geburtshaus Pater Kentenich
Der Gemeindepfarrer, Josef Pikos, hatte eingeladen, diese Maiandacht im Garten des Geburtshauses zu begehen. Er hatte mich, Pater P.Nöthen, gebeten, sie zu gestalten.
Es kamen etwa 35 Personen. Wir machten beim Haus eine Statio. Dort war ein MTA-Bild aufgestellt und geschmückt. Der Pastor hatte die Rosen mitgebracht, die er 2 Tage zuvor zur Feier seines 50.ten Geburtstages geschenkt bekommen hatte.
Ich erinnerte nun daran, dass Pater Kentenich in diesem Haus in seinen ersten 9 Lebensjahren den Glauben an Maria und das Vertrauen zu ihr durch seine Großeltern und seine Mutter gelernt hat – so, dass er später in Oberhausen die Weihe seiner Mutter an Maria tief innerlich mitvollziehen konnte. In dieser Familie wurde täglich der Rosenkranz gebetet. Und man machte der Gottesmutter kleine Geschenke.
Ich lud dann die Teilnehmer ein, sich je eine der Rosen zu nehmen. Eine Messdienerin nahm das MTA-Bild, 2 andere Messdiener je eine der Lampen. So zogen wir dann singend in den hinteren Garten, wo eine Andachtsecke eingerichtet war und Bänke standen. Ich zog eine Verbindung zum Erscheinungstag in Fatima, der gerade 90 Jahre her war. Mir kam es auf die Konkretheit der Erfahrung von Maria an. Das schilderte ich an eigenen Erfahrungen von Schönstatt her und brachte als besonderes Zeugnis ein, was Frau C.Brehm bei der Maieröffnung hier in Schönstatt aus ihrem Leben dazu erzählt hatte. Am Schluss segnete Pastor Pikos ein MTA-Bronze-Relief, das einmal in Form eines Bildstocks im dortigen Garten seinen Platz finden soll – mit der Bitte: Gottesmutter von Schönstatt, lass Dich auch hier nieder. Sei für alle Pilger da, die aus der weiten Welt zum Geburtshaus von P. Kentenich kommen. Begleite alle Bemühungen, diesen Ort noch mehr zu einer wirklichen Pilgerstätte werden zu lassen. Es wurde allgemein eingeladen, dieses Relief bis zu seiner Aufstellung in den Häusern und Familien wandern zu lassen.
Es war eine frohe und dankbare Atmosphäre zustandegekommen. P. Nöthen
Der Gemeindepfarrer, Josef Pikos, hatte eingeladen, diese Maiandacht im Garten des Geburtshauses zu begehen. Er hatte mich, Pater P.Nöthen, gebeten, sie zu gestalten.
Es kamen etwa 35 Personen. Wir machten beim Haus eine Statio. Dort war ein MTA-Bild aufgestellt und geschmückt. Der Pastor hatte die Rosen mitgebracht, die er 2 Tage zuvor zur Feier seines 50.ten Geburtstages geschenkt bekommen hatte.
Ich erinnerte nun daran, dass Pater Kentenich in diesem Haus in seinen ersten 9 Lebensjahren den Glauben an Maria und das Vertrauen zu ihr durch seine Großeltern und seine Mutter gelernt hat – so, dass er später in Oberhausen die Weihe seiner Mutter an Maria tief innerlich mitvollziehen konnte. In dieser Familie wurde täglich der Rosenkranz gebetet. Und man machte der Gottesmutter kleine Geschenke.
Ich lud dann die Teilnehmer ein, sich je eine der Rosen zu nehmen. Eine Messdienerin nahm das MTA-Bild, 2 andere Messdiener je eine der Lampen. So zogen wir dann singend in den hinteren Garten, wo eine Andachtsecke eingerichtet war und Bänke standen. Ich zog eine Verbindung zum Erscheinungstag in Fatima, der gerade 90 Jahre her war. Mir kam es auf die Konkretheit der Erfahrung von Maria an. Das schilderte ich an eigenen Erfahrungen von Schönstatt her und brachte als besonderes Zeugnis ein, was Frau C.Brehm bei der Maieröffnung hier in Schönstatt aus ihrem Leben dazu erzählt hatte. Am Schluss segnete Pastor Pikos ein MTA-Bronze-Relief, das einmal in Form eines Bildstocks im dortigen Garten seinen Platz finden soll – mit der Bitte: Gottesmutter von Schönstatt, lass Dich auch hier nieder. Sei für alle Pilger da, die aus der weiten Welt zum Geburtshaus von P. Kentenich kommen. Begleite alle Bemühungen, diesen Ort noch mehr zu einer wirklichen Pilgerstätte werden zu lassen. Es wurde allgemein eingeladen, dieses Relief bis zu seiner Aufstellung in den Häusern und Familien wandern zu lassen.
Es war eine frohe und dankbare Atmosphäre zustandegekommen. P. Nöthen
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